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Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz

Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz

Ein Bericht von Sarah Belda (Q1):

„Die Fahrt war die prägendste Schulfahrt, an der wir je teilgenommen haben“ fassten wir in der abschließenden Reflexionsrunde zusammen. Wir, das sind der Geschichtskurs EF von Frau Becker sowie zwei Schülerinnen der Gesamtschule Gartenstadt, die vom 18.6. – 23.6..2019 an einer Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz teilnahmen. Die Fahrt konnte dank der Unterstützung der Auslandsgesellschaft NRW, der Planung Ayla Schödters (Gesamtschule Gartenstadt), sowie der Unterstützung Herrn Goddes sowie drei weiterer Lehrerinnen und Lehrer der Gesamtschule Gartenstadt verwirklicht werden.

Am Dienstagabend ging es mit dem Bus von Dortmund zu dem kleinen Ort Oświęcim, wo wir am nächsten Tag morgens ankamen und das Guesthouse beziehen konnten. Zunächst erkundeten wir das Dorf, und am Nachmittag wurde ein Kunstworkshop „Sie waren Künstler_innen und nicht nur Opfer“ zweier Lehrerinnen (Marie-Chistine Torre und Susanne Grytzka) der Gesamtschule Gartenstadt angeboten.

Am Donnerstag wurden wir dank eines sehr kompetenten Guides ausführlich über die grausame Realität des Alltags in einem Konzentrationslager informiert. „Eine Erfahrung, die man gehabt haben muss und die einen emotional berührt und zum Denken anregt.“, so Seray Öztekin. Danach teilten wir in einer Reflexionsrunde unsere Gefühle und auch Bedenken mit den Mitschülerinnen und Mitschülern und besprachen das Thema ausführlich mit den Lehrern. Am Abend war es uns möglich, unsere Freizeit selbst zu gestalten.

Freitagmorgen besuchten wir Auschwitz Birkenau und unser Guide führte uns über das Gelände. Heute ist Birkenau ein riesiges Gelände auf dem noch viele ehemalige Baracken stehen, in denen die Häftlinge zwischen 1941 und 1945 auf menschenunwürdigste Weise untergebracht waren. Auch das ehemalige Badehaus, was zur Selektion genutzt wurde, konnten wir besichtigen. Außerdem konnten wir einige Ruinen, wie zum Beispiel die ehemaligen Gaskammern, die zur Vernichtung vieler Menschen eingesetzt worden waren, besichtigen. Es fiel uns Schülerinnen und Schüler sehr schwer, sich überhaupt vorzustellen, dass sich dort solche Gräueltaten ereignen konnten.

Nach der Führung fuhren wir am Nachmittag nach Krakau und erhielten dort eine Führung durch das frühere jüdische Viertel (Kazimierz). Der Großteil, ca. 65000 von ehemals dort lebenden 68000 Juden überlebte den Holocaust nicht, sodass heute weniger als 100 Juden in diesem Stadtteil leben. Im Anschluss gingen wir in ein jüdischen Restaurant essen und lernten typische Gerichte kennen, währenddessen wir ein Livekonzert jüdischer Musik (Klezmer) genossen.

Samstagmorgen mussten wir unsere Zimmer verlassen, und nach einer ausführlichen Reflexionsrunde machten wir uns auf den Weg Richtung Heimat. Bei einem Zwischenstopp in Breslau konnten wir die wunderschöne Stadt erkunden und das Lieblingsrestaurant unseres sehr beliebten Begleiters Mateusz besuchen. Danach traten wir den Heimweg an und erreichten am nächsten Tag um 8.30 Uhr wieder Dortmund.

 

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