Exkursion zur Villa ten Hompel
In der vergangenen Woche besuchte die 9a im Rahmen des Geschichtsunterrichts die Villa ten Hompel in Münster. Das Museum beschäftigt sich intensiv mit der Zeit des Nationalsozialismus und insbesondere mit der Rolle der Ordnungspolizei in dieser Zeit. Schon beim Betreten des historischen Gebäudes wurde der Klasse bewusst, dass es sich um einen besonderen Lernort handelt.
Besonders eindrucksvoll war es für die 9a, originale Dokumente und Fotos aus dieser Zeit zu sehen. Dadurch wurde die Geschichte viel greifbarer und man konnte sich besser vorstellen, wie die Menschen damals gelebt haben. Anhand von echten Beispielen lernte die 9a, wie systematisch Ausgrenzung und Verfolgung organisiert wurden und wie viele Behörden daran beteiligt waren.
Während der Führung wurde klar, dass viele Täter ganz normale Menschen waren, die in Ämtern arbeiteten und trotzdem Verantwortung für schlimme Taten trugen. Die 9a lernte daraus, wie wichtig es ist, selbst Verantwortung zu übernehmen und nicht wegzuschauen, wenn anderen Unrecht geschieht. Besonders die Gespräche in der Gruppe zeigten, wie nachdenklich viele über das Thema waren.
Außerdem erkannten viele, dass es auch heute noch Ausgrenzung und Diskriminierung gibt. Der Besuch machte der Klasse deutlich, wie wichtig Demokratie und Menschenrechte sind.
Nach dem Museumsbesuch ließ die 9a den Tag gemeinsam in Münsters Altstadt ausklingen. Insgesamt war es ein sehr bewegender und lehrreicher Tag.