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Woraus besteht das Universum und wie funktioniert es?

Woraus besteht das Universum und wie funktioniert es?

Ein Beitrag von Amelie Coumans:

Das CERN ist ein internationaler Forschungsstandort und das größte Zentrum für Teilchenphysik der Welt. Man schaut sich hier die kleinsten Teilchen an, aus denen alles um uns herum besteht, also Atome und noch kleiner. Am CERN gibt es mehrere Beschleunigerringe, in denen man diese Teilchen (wie z.B. Protonen) auf fast Lichtgeschwindigkeit beschleunigen kann, die dann für Experimente benutzt werden, wie beispielsweise Proton-Proton-Kollisionen.

Bei dem Programm (High-School Student Internship Programme) konnten 24 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland zwei Wochen am CERN in der Schweiz leben und arbeiten. Für die Unterbringung in den CERN-Hostels, das Essen in den Restaurants und unsere Betreuung war von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) gesorgt.

Aber… was macht man da eigentlich zwei Wochen lang, wenn man nicht zur Schule geht?

Unser Programm bestand zum Großteil aus zwei Teilen: aus Besichtigungen und unserem eigenen Projekt. In jeweils Zweierteams haben wir über den Zeitraum hinweg an diesen Projekten gearbeitet, bei denen wir von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des CERNs betreut wurden. In meinem Fall war das eine Software, mit der mein Teampartner und ich gearbeitet haben. Unser Endresultat (ein Film, der die vielen Möglichkeiten der Software zeigt) ist sogar bald auf der neuen CERN-Internetseite zu sehen!

Neben diesen Projekten erhielten wir die Möglichkeit, das CERN durch viele Besichtigungen und auch in unserer Freizeit näher kennenzulernen. Wir hatten mehrere sogenannte Visits zu verschiedenen Beschleunigerringen, wie zum Beispiel dem Protonsynchrotron, dem LEIR oder dem Synchrozyklotron. Wir haben aber auch den einzigen Entschleuniger dort gesehen, den Antiproton-Decelerator. Zusätzlich durften wir zwei der vier großen unterirdischen Experimente am größten Beschleunigerring der Welt (LHC) besichtigen: Alice und Atlas. Letzteres ist beispielsweise 100 m unter der Erde, 46 m lang und hat einen Durchmesser von 25 m. Es war schon sehr beeindruckend, diese riesigen Teilchendetektoren zu sehen!

Es gab aber auch noch andere Programmpunkte, wie beispielsweise eine Schnitzeljagd auf dem CERN-Gelände und in Genf, ein Business-Frühstück mit dem ehemaligen Generaldirektor oder einen wöchentlichen Filmeabend.

Abgesehen von diesen Aktivitäten, die den ganzen Vormittag und Nachmittag andauerten, konnten wir in unserer Freizeit Genf (die nächstgrößere Stadt) besuchen, die Katakomben des CERNs suchen und mit den anderen Praktikanten über fachliche Themen diskutieren.

Alles in allem war es eine unvergessliche Erfahrung, für kurze Zeit ein Teil des CERNs gewesen zu sein und so viele nette und interessante Leute zu treffen.

 

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