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So gut ausgestattet wie wenige andere Schulen…

So gut ausgestattet wie wenige andere Schulen…

Ein Beitrag aus der Waltroper Zeitung:

 

Professor Metin Tolan und Dr. Stefan Jorda von der Heraeus-Stiftung besuchten das THG und schauten, was aus den Spenden geworden ist – ein Windkanal zum Beispiel.

Metin Tolan, Professor für Experimentelle Physik an der TU Dortmund, hat in seinem Leben schon so einiges an Technik in Unterrichtsräumen gesehen. Im MINT-Bereich (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) des Theodor-Heuss-Gymnasiums (THG) aber staunte er nicht schlecht: Es gebe ja viele Schulen mit MINT-Schwerpunkt, aber auf dem technischen Niveau des THG arbeiteten nur die wenigsten.

Dass das möglich ist, ist unter anderem der Heraeus-Stiftung zu verdanken, in deren Stiftungsbeirat Tolan sitzt. Die Stiftung habe dem THG insgesamt etwa 20.000 Euro beschert, sagt Lehrer Dirk Schulz. Schulz, der 2017 zum Physiklehrer des Jahres gewählt wurde, lernte Tolan während der Preisverleihung kennen.

Um zu sehen, was mit dem Stiftungs-Geld vor Ort geschieht, waren Prof. Tolan und Dr. Stefan Jorda, Geschäftsführer der Heraeus-Stiftung, ans THG gekommen. Ein Windkanal, in dem die aerodynamischen Eigenschaften etwa von Autos oder Flugzeugen gemessen werden können, wurde angeschafft, aber auch eine Fräse, ein 3D-Drucker und vier Laptops.

Am THG komme eigentlich in jedem Jahrgang ein Physik-Leistungskurs in der Oberstufe zustande, erklärt Michael Plenge, MINT-Koordinator am THG. Und es heißt: „Früh übt sich“ an dem Waltroper Gymnasium. Dieser Tage seien wieder an die 90 Grundschulkinder zu Gast und schnuppern, angeleitet von älteren Schülern, schon einmal in den MINT-Bereich hinein, so Plenge. „Ich sehe, für Nachwuchs ist also gesorgt“, antwortete Physik-Professor Tolan und schmunzelte.

Welche Früchte der Naturwissenschafts-Schwerpunkt trägt, zeigt sich übrigens auch am Beispiel von Amelie Coumans (16). Sie hat sich jüngst einem Bewerbungsverfahren für ein Praktikum am CERN, der Forschungseinrichtung der Europäischen Organisation für Kernforschung in der Schweiz, gestellt. Unter mehr als 700 jungen Leuten aus ganz Deutschland seien 24 ausgewählt worden, erzählt die 16-Jährige. Sie freue sich schon sehr auf den 14-tägigen Aufenthalt in Genf. „Mit anderen zusammenzuarbeiten, die genauso begeistert von der Sache sind wie ich, das wird super!“, erklärt sie strahlend. Das sei überhaupt für sie das Tolle an den MINT-Fächern: Man wisse ständig etwas Neues über seine Umgebung. „Da mache ich zum Beispiel ein Foto von einem Regenbogen und denke, oh schön – und dank der Physik weiß ich auch, wie der entsteht.“

 

Beschriftung des Bildes: Prof. Metin Tolan (li.) war gemeinsam mit Dr. Stefan Jorda (3. v. li.), dem Geschäftsführer der Heraeus-Stiftung, zu Gast am THG und schaute, was Lehrer Dirk Schulz (2.v.li.) und die Schüler mit den aus Stiftungsgeldern finanzierten Gerätschaften – im Bild der Windkanal – erarbeitet hatten. Mit dabei: Die Q1-Schüler (v.re.) Max Köster, Amelie Coumans, Maximilian Höwer, Lenz Monz und Tobias Frerich. Forytta

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