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Das THG ist immer in Bewegung

Das THG ist immer in Bewegung

Ein Beitrag aus der Waltroper Zeitung:

Nach und nach verändert sich der Schulhof des Gymnasiums. Grundlage waren 30.000 Euro vom Land. Aber ohne den Förderverein, Ehemalige und Sponsoren wäre nicht so viel verwirklicht worden. Als nächstes kommt eine Parkour-Anlage.

Der Plan

Landschaftsarchitekt Rolf Teschner aus Dülmen hat unter anderem den Ketteler Hof in Haltern entworfen.

Sein Plan, den er für das THG entworfen hat, sieht neben dem Schulhof auch einen Festivalplatz vor. Damit könnte die Schule kompensieren, dass die Aula mit 350 Plätzen nicht für alle Veranstaltungen geeignet ist. Das ist aber noch Zukunftsmusik.

Theodor Heuss hat viele kluge Sätze gesagt – was für einen Bundespräsidenten ja nichtnachteilig ist. Einer davon beschäftigt sich damit, wie wir auf den Gang der Dinge blicken. „Der einzige Mist, auf dem nichts wächst“, hat er gesagt, „ist der Pessimist“.

Diese Haltung haben viele Akteure am Theodor-Heuss-Gymnasium verinnerlicht. Wenn sie sich schnell unterkriegen ließen, hätte es an der Schule in den vergangenen Jahren nicht so viele Veränderungen gegeben, was aktuell dazu geführt hat, dass es das THG bis ins Finale des Schulentwicklungspreises geschafft hat.

Preise sind das eine, sichtbare Veränderungen das andere. Und davon gibt es schon einige, unter anderem auf dem Schulhof. Eine Kletteranlage wurde dank einer Spende der Schumacher-Stiftung bereits realisiert, das Beachvolleyball-Feld entstand unter tatkräftiger Mithilfe des Vereins der Freunde und Förderer, und die ehemaligen THG-Schüler Benjamin Bode und Ilker Günsal haben mit Unterstützung von Sponsoren in diesem Sommer den Basketballplatz erneuert. Mit Erstaunen hatten sie festgestellt, dass der sich in demselben beklagenswerten Zustand befand wie in den Jahren, als sie auf Korbjagd gingen.

Doch damit nicht genug. Schulleiterin Sonja Leukefeld und ihre Stellvertreterin Melanie Awadalla stellten gestern einen Plan des Landschaftsarchitekten Rolf Teschner zur weiteren Umgestaltung des Schulhofs vor. Die nächsten Projekte sind eine Parkour-Anlage, möglicherweise ergänzt durch eine Halfpipe, Holzpodeste und weitere Sitzgelegenheiten am Zugang zur Schule, geschützt durch ein Sonnensegel.

Den Startschuss für diese und andere Projekte erfolgte bereits vor vier Jahren, als das THG im Zuge des Landesprogramms „Gute Schule 2020“ mit 30.000 Euro für die Schulhofneugestaltung bedacht worden war. Doch mit dieser Summe lässt sich längst nicht all das verwirklichen, was Schüler, Eltern und Lehrer in Arbeitsgemeinschaften erdacht haben – und letzten Endes auch dem Programm „Gute gesunde Schule“ entspricht. Abwechslungsreiche Ernährung, Bewegung und Sport werden am Waltroper Gymnasium großgeschrieben.

Funktionierendes Netzwerk am THG

Bewegung ist essenziell, auch für das Lernverhalten im Unterricht, sagt Lehrer Michael Kruse – er koordiniert das Programm. Und der Erfolg sei nachweisbar. Seitdem werden am THG keine Disziplinarkonferenzen mehr einberufen, berichtet Sonja Leukefeld: „Die Schüler sind aufgrund der vielfachen Bewegungsangebote einfach ausgeglichener. Alles ist viel friedlicher.“ Schüler Lovis Berweger jedenfalls weiß: „Nach einer Stunde Mathe tut es richtig gut, wenn man sich hier auf dem Schulhof austoben kann.“ Er gehörte auch der AG zur Umgestaltung der ursprünglich eher tristen und kargen Fläche an.

Es gebe noch viel zu tun, sagt Ilker Günsal. Daher ruft er Waltroper Firmen auf, sich mit Geldspenden und mit Sachleistungen an der weiteren Verschönerung des Schulgeländes zu beteiligen. Damit tun sie nicht nur eine gute Tat, sondern können auch selbst davon profitieren, sagt Benjamin Bode. Die Firma, die an der Erneuerung des Basketballfeldes beteiligt war, hat dafür einen speziellen Belag entwickelt, der es in der Bau-Fachpresse zu einiger Bekanntheit gebracht hat. „Wir stehen gerne als Versuchslabor bereit“, sagt Sonja Leukefeld.

Es sind die funktionierenden Netzwerke aus Freundeskreis, Ehemaligen und Sponsoren wie Rudolf Schumacher, die dazu beitragen, dass das Image und der Ruf des THG immer weiter wachsen. Schumacher selbst macht es sich mit seiner Stiftung zum Ziel, bei Schul- und anderen Projekten unter die Arme zu greifen, schließlich dürfe die Zukunft der Kinder nicht von den klammen Kassen der Stadt abhängen.

Melanie Awadalla sieht einen weiteren Effekt der Neugestaltung des Schulhofs. Weil der auch nach Schulschluss geöffnet ist, profitierten auch Kinder und Jugendliche, die nicht das THG besuchen. Die stellvertretende Schulleiterin stellt fest: Das Angebot wird angenommen. Früher sei der Schulhof nachmittags oft verwaist gewesen; nun sei oft viel Betrieb. Und die Sorge vor Zerstörungswut sei unberechtigt gewesen.

Daher ist das THG ein Ort für Optimisten. Heuss würde es gefallen.

 

Schulhofneugestaltung II

 

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