SCHWARZES BRETT

17.5.2012

Christi Himmelfahrt

18.5.2012

beweglicher Ferientag

29.5.2012

Pfingstferien

7.6.2012

Fronleichnam

8.6.2012

beweglicher Ferientag

13.6.2012

Pädagogischer Tag
Studientag für die Schüler und Schülerinnen

29.6.2012

Zeugnisausgabe für die Abiturientia 2012 

Beginn: 17.00 Uhr

30.6.2012

Abiturfeier

22.8.2012

1. Schultag nach den Sommerferien

8:00 Uhr Gottesdienst in St. Peter

9:00 Uhr Einschulung der neuen fünften Klassen

15.9.2012

Ehemaligentreffen am THG

Beginn: 20:00 Uhr
Ort: THG

P Ä D A G O G I K

ein neues Fach in der gymnasialen Oberstufe

 

Pädagogik am THG

  • Wählbar: in der Einführungsphase als 3-stündiger Grundkurs mit oder ohne Klausuren; von  der Qualifikationsphase an als Leistungskurs oder als Grundkurs, als 3. oder 4. Abiturfach.
  • Lehrkräfte: Frau Bagusche, Herr Platzköster, Frau Möllmann, Herr Dr. Müller
  • Fachraum:  Raum 112 im Oberstufentrakt , mit kleiner Fachbibliothek direkt nebenan.

Besonderheiten:

  • Schülerinnen und Schüler befinden sich in einer Doppelrolle, einerseits sind sie als „Zu Erziehende“ (noch) selbst von Erziehung betroffen, andererseits sind sie potenziell Erziehende, denen im Fach Erziehungswissenschaft Kompetenzen vermittelt werden sollen um selbst verantwortlich erzieherisch handeln zu können.
  • Eine weitere Besonderheit liegt darin, dass der Unterricht sich gleichermaßen mit   Wissenschaft (=Erziehungswissenschaft) und mit Praxis (=Pädagogik) befasst.

Die Themen:

EF 1:  Was kennzeichnet Erziehungssituationen? Ist Erziehung notwendig? Wann beginnt Erziehung? Wer ist daran beteiligt? Welche Macht haben Eltern, Gruppe, Medien, Institutionen?
EF 2:  Was  ist Lernen? Was lernen wir? Wie kann man Lernprozesse beschreiben? Werden „Ängste“ gelernt? Wie kann ich Lernprozesse bei mir und bei anderen beeinflussen?
Q1 /1:  Bestimmen Anlage oder Umwelt die individuelle Entwicklung? Welche Möglichkeiten haben Eltern und Erzieher in der Kindheit Fehlentwicklungen (wie z.B. Magersucht oder Depression) zu vermeiden?
Q1 /2:  Wie verarbeiten Jugendliche stimulierende oder belastende Erfahrungen ( z.B. in Form von Gewalt oder Amok)? Welche Beratungs- und Unterstützungsangebote können Jugendliche nutzen, um sich auf eine wachsende Selbstverantwortung vorzubereiten?
Q2 /1:  Wozu brauchen wir Erziehungsinstitutionen (Kindergarten, Schule)? Gibt es Praxis ohne Theorie? Welche Theorien waren / sind in welcher Weise für erzieherisches Handeln bedeutsam?
Q2 /2:  Wie wurde in der Vergangenheit und wie wird heute „Persönlichkeitsbildung“ verstanden? Wer bestimmt diese Vorstellungen? Was bedeutet persönliche und soziale Verantwortung?


Anforderungen an die Schülerinnen und Schüler:

Ihr solltet ein deutliches Interesse an Fragen zur menschlichen Entwicklung und zur Bedeutung zwischenmenschlicher Beziehungen mitbringen sowie die Bereitschaft haben

  • private Vorstellungen und Bilder von Erziehung respektvoll zu hinterfragen
  • sich mit unterschiedlichen Theorien und Deutungen sowohl der Wissenschaft als auch der  Mitschüler in vernunftgesteuerter Kommunikation auseinander zu setzen
  • die Spannung auszuhalten, dass der Pädagogikunterricht keine Patentrezepte für individuelle Probleme oder individuelles Handeln anbieten kann.